Fall 02 · Ein regionales Viehtransportunternehmen
Jede Ladung, quittiert.
Ein regionales Viehtransportunternehmen hat die Disposition per Kurznachricht durch ein System ersetzt, in dem Standorte bestellen, die Disposition plant, die Fahrer ausliefern und jedes Tier am Hoftor gezählt und quittiert wird.
Fall02
- Etwa 10 Kundenstandorte
- Ein Pool von etwa 30 Fahrern
- Etwa 48 Tiere pro Ladung
- Upper Midwest bis in die Great Plains
Betriebsgröße in Bandbreiten angegeben. Der Kunde wird nicht genannt.
01Das Problem
Die Wochenplanung steckte in Chatverläufen.
Standorte bestellten per Kurznachricht und Telefon. Die Disposition hatte die Woche im Kopf und in einem Gruppenchat. Die Fahrer hatten Frachtbriefe aus Papier dabei, die zerknittert, verspätet oder gar nicht zurückkamen.
War eine Stückzahl strittig, gab es nichts, womit sich der Streit klären ließ: keine Aufzeichnung über verladene und abgelieferte Tiere, keine Unterschrift, keinen Zeitstempel, dem jemand traute.
Fahrer arbeiten in der Kabine und am Treibgang, oft ohne Empfang. Was sie nutzen, muss offline funktionieren und später synchronisieren, ohne die Reihenfolge der Ereignisse durcheinanderzubringen.
02Die Daten, die entstehen
Was das System erfasst und wozu.
| Erzeugte Daten | Entscheidung oder Prüfung, die sie ermöglichen |
|---|---|
| Bestellungen werden zu Ladungen: eine Dispositionstafel in Listen-, Wochen- und Monatsansicht mit Sperre gegen Doppelbelegungen | Die Disposition plant die Woche anhand der Bestellungen der Standorte statt anhand von Chatverläufen |
| Status und Ankunftszeit für Abgangs- und Zielort; genaue Position nur für die eigenen Mitarbeiter | Standorte planen das Abladen ohne Anruf; der Aufenthaltsort des Fahrers bleibt außerhalb der Disposition vertraulich |
| Verladene und abgelieferte Tiere, ein Pflichtgrund für jede Abweichung, Empfänger und Unterschrift, festgeschrieben als fälschungssicherer Frachtbrief | Ein Liefernachweis, der den Streit beendet, bevor er beginnt |
| Ladungshistorie ohne Überschreiben, mit Geräte- und Serverzeit | Ein verlässlicher Prüfpfad, auch für Vorgänge, die offline erfasst wurden |
| GPS-Spur und Lastmeilen | Routenwiedergabe bei Streitfällen und Rechnungen auf Basis der tatsächlich gefahrenen Strecke |
| 28-Stunden-Frist, Ablaufdaten von Dokumenten, Gesundheits- und Brandzeichenpapiere pro Ladung | Vorschriften werden an der Ladung eingehalten, nicht im Handschuhfach |
| Abgelieferte Ladungen, transportierte Tiere, Pünktlichkeit nach Fahrer und Standort | Zum ersten Mal ein operativer Überblick über das eigene Unternehmen |
03Entscheidungen, die es ermöglicht
Die Fragen, die es beantwortet.
01
Am Hoftor unterschrieben
Der Frachtbrief wird festgeschrieben, sobald der Empfänger unterschreibt, mit der Stückzahl und dem Grund für jede Abweichung.
Auszug
Beispieldaten- Verladen
- 48 Tiere
- Abgeliefert
- 48 Tiere
- Empfänger
- unterschrieben 14:22
- Frachtbrief
- festgeschrieben · fälschungssicher
02
Ankunft ohne Anruf
Abgangs- und Zielort sehen den Status und eine Ankunftszeit. Nur die Disposition sieht die Karte.
Auszug
Beispieldaten- Status
- Unterwegs
- ETA
- 16:40 Ortszeit
- Sichtbar für
- Abgangsort, Zielort
03
Die Uhr läuft bei jeder Ladung mit
Zeit auf dem Lkw und die 28-Stunden-Grenze, erfasst ab dem Moment, in dem das erste Tier verladen wird.
Auszug
Beispieldaten- Verladen
- 06:05
- Auf dem Lkw
- 7 h 40 min
- Pause fällig bis
- 10:05 am Folgetag
04
Rechnungen nach der gefahrenen Strecke
Lastmeilen und Stopps stammen aus der GPS-Spur, sodass die Rechnung zur tatsächlichen Fahrt passt.
Auszug
Beispieldaten- Lastmeilen
- aus der GPS-Spur
- Stopps
- 2
- Rechnung
- bei Ablieferung erstellt
04Was wir messen werden
Ergebnisse folgen nach der ersten Saison.
Das System läuft noch keine volle Saison. Deshalb nennt diese Seite weder eingesparte Zeit noch weniger Fehler oder zusätzlichen Gewinn. Über diese Kennzahlen werden wir berichten, sobald der Kunde der Veröffentlichung zustimmt.
- 01Ladungen pro Monat und Anteil der Bestellungen durch StandorteAUSSTEHEND
- 02PünktlichkeitsrateAUSSTEHEND
- 03Zeit von der Bestellung bis zur FahrerzuteilungAUSSTEHEND
- 04Anteil der Ladungen mit unterschriebenem FrachtbriefAUSSTEHEND
- 05Abweichende Stückzahl pro 1.000 transportierte TiereAUSSTEHEND
- 06Zeit von der Ablieferung bis zur RechnungAUSSTEHEND
- 07Streitfälle pro MonatAUSSTEHEND
05Die andere Hälfte der Kette
Wo dieser Fall in der Kette steht.
Beide Systeme laufen heute getrennt voneinander. Zusammen begleiten sie das Tier vom ersten Scan der Ohrmarke bis zum letzten Kilometer.
- 01 · SCANScan der OhrmarkeDie EID des Kalbs wird im Milchviehbetrieb gescannt, zusammen mit Herkunft und Vater.EIDVater
- 02 · BUCHTEinstallungAnkunft mit der Ladeliste abgeglichen, Tiere bewertet und gewogen.StückzahlBewertung
- 03 · PFLEGEGesundheitBehandlungen mit Arzneimittel, Dosis und Ende der Wartezeit.BehandlungADG
- 04 · LADENVerladenTiere verladen, Papiere hinterlegt, die 28-Stunden-Uhr läuft.FrachtbriefCVI
- 05 · FAHRTTransportAnkunftszeiten an Abgangs- und Zielort, Route, Zeit auf dem Lkw.ETAGPS-Spur
- 06 · NACHWEISVon der Ablieferung bis zum SchlachthakenUnterschriebene Stückzahl am Hoftor; Mastabrechnung und Schlachtkörperdaten wieder beim Kalb.UnterschriftPreismaske
Fall 01 · Kälberdaten
Jedes Kalb, ein Datensatz. Vom Kälberstall des Milchviehbetriebs bis zum Schlachthaken.
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